ExperimentDays17

experimentdays17

Meet the GoodSense Members at the ExperimentDays17

Saturday May 13th
10-16:00

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin Konferenzsaal
Hiroshimastraße 17, Haus 1
10785 Berlin-Tiergarten

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How about living in Schöneberg ?

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The GoodSense CoHousing project is close to set foot in the GotenStraße, Schöneberg, between the Gasometer Park and SüdGelände. 15 custom designed apartments are still available at a reasonable price.

You can make the design decisions that fit your needs and crazy habits.

The apartments range from 57 to 140 m², 2 to 5 bright rooms cut the way you want. All the living rooms have higher ceilings than Altbau, 3,90m! Every apartment benefits from views on both sides of the house. Only ecological conception and materials are considered. There is a shared rooftop, connectable terraces, a workshop on the ground floor at your disposal, a sunny backyard. No hurry to move out, completion is expected 2018.

Should you (or friends) show interest to settle down in Berlin, please return the reservation form. Applying doesn’t mean committing for now, you can still change your mind. It will support the group already negotiating the land. Though proof of 20% fund on your (or your parents) savings account may be required. The prices in the form are meant top limit. Smart collective decisions may lower the construction price.

GoodSense SchöneLinse (pdf) and reservation form

Thank you for your attention. See you soon!

Die Lage

pub_gasometer
Die Schöneberger Linse ist ein Standort, der durch die Nähe zum Stadt-, Regio- und Fernverkehr Bahnhof Südkreuz über ein starkes Entwicklungspotenzial verfügt. Dazu kommt, dass die Gotenstraße zum Europäischen Energieforum (EUREF) am ehemaligen Gasometer Areal führt. Gut ausgebaute Fahrradwege verbinden bis zum Potsdamer Platz und der Südgelände Grünanlage. Das Gebiet befindet sich in einem Transformationsprozess zu einem gemischt genutzten urbanen Quartier mit hohem Wohnanteil.

Das Verfahren

Das Berliner Immobilien Management (BIM) lobt gerade zwei 549 m² große Grundstücke (GO7 und 6) an der Gotenstraße über ein Konzeptverfahren exklusiv für Baugruppen aus.  Die Auswahl der Projekte wird nach folgenden Kriterien bewertet:
• 45 % Innovatives Nutzungskonzept, differenziertes Wohnungsangebot, Schlüssigkeit des Gesamtkonzeptes
• 20 % Städtebau / Architektur / Freiraumplanung
• 10 % Stärkung der nachhaltigen Stadtentwicklung
• 25 % Kaufpreis

Die Architektur

Das architektonische Konzept ist ambitioniert ohne extravagant zu sein.

  • Die unterschiedlichen Geschosshöhen nach Westen und Osten bieten eine Vielfalt an Räume mit hoher Wohnqualität.
  • Die kompakte zentrale Treppe erschließt ein breites Spektrum an Wohnungstypen, von der kleinen 2 Zimmerwohnung (S), über 3 und 4 Zimmer Wohnungen (M und L) bis zu 5 Zimmer Wohnungen (XL).  Dadurch entsteht eine Vielfalt an Nutzern in der Baugruppe.
  • Jede Wohnung, auch die kleinste, verfügt über einen luftigen Wohnraum (3,90 m Lichtehöhe) zur Straße und ein oder mehrere Zimmer zum ruhigen Hof, die morgens Sonne bekommen.
  • Die Terrassen zur Nachmittagssonne bilden einen Wintergarten, der als Pufferraum die Wohnung vor extremen klimatischen Zuständen oder Lärmbelästigung vom Sachsendamm schützt.
  • Steigpflanzen bilden Sonnenschutz im Sommer, ab Herbst fallen die Blätter und lassen warmes Licht in die Wohnungen.
  • Die L1, XL und Dachgeschosswohnungen sind auch barrierefrei gestaltbar.  Keiner soll aus der Gruppe ausgeschlossen sein.
  • Das Haus wird den energetischen Standard KFW70 erreichen.  Natürliche Baustoffe werden wo möglich eingesetzt.
  • Es wird untersucht, ob das Haus in Holzbauweise entstehen könnte.
  • Regenwasser wird im Keller gesammelt für die Toiletten oder um den Garten zu gießen.

Doch soll der Wohnraum bezahlbar bleiben und jeder Planungsschritt wird sich bemühen, die Kosten so niedrig zu halten, wie möglich.

Die Gemeinschaft

Die bunte Vielfalt an Nutzern teilt sich verschiedene Räume im Haus.

  • Eine gemeinschaftliche Aufdachterrasse erleichtert das Treffen der Gruppe.
  • Dazu soll das Erdgeschoss als Atelier und CoWorking Raum von den Bewohnern genutzt und verwaltet sein.  Ob für eigene Arbeit oder zur Vermietung von Arbeitsplätzen wird das Straßenniveau mit Zugang zum Garten kreativ genutzt.
  • Es wurde bewusst auf eine Garage verzichtet, um Kellerräume zu gewähren, um Kosten zu sparen und auch um moderne Mobilitätsangebote, wie Rad, ÖPNV oder CarSharing zu stärken.  Geteilte Autos sind schon am Bahnhof vorhanden, es wird angefragt, ob die Unternehmen die Stellplätze an der Gotenstraße auch nutzen würden.
  • Letztendlich sind die Terrassen untereinander verbunden sodass eine Beziehung zwischen Nachbarn möglich ist.
  • Die Wintergärten sind auch vom Treppenhaus zugänglich um das Treffen zwischen Nutzern zu erleichtern.
  • Für Leute, die sich schon gut verstehen, ist es nicht ausgeschlossen, das Wohnzimmer, die Küche oder ein Gästezimmer teilen zu können.

DoYouSpace wird Kreativität und Pragmatismus für die Planung einsetzen.  Es wird auf den Sonderwünschen der Teilnehmer geachtet, ohne dabei das Gesamtbild zu gefährden.  Für die Projektsteuerung und Bauleitung werden erfahrene Partnerbüros beauftragt.

Citizen need collective spaces

Stadtbewohner brauchen kollektive Räume